Einzelnen Beitrag anzeigen
  #5371 (permalink)  
Alt 23.06.2009, 08:12
Benutzerbild von Low-Joe
Low-Joe Low-Joe ist offline
 
Registriert seit: 24.07.2008
Beiträge: 676
Abgegebene Danke: 0
Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge
Standard

Zitat:
Zitat von paba Beitrag anzeigen
Ich denke, wenn man bei Leuten mit Schilddrüsenunterfunktion häufiger erhöhte Cortisolspiegel findet, muss das ja noch nicht heissen, dass die Schilddrüsenunterfunktion Folge der erhöhten Cortisolspiegel war. Evtl. ist gerade umgekehrt und Cortisol kompensiert ein hormonelles Ungleichgewicht. Damit kenne ich mich aber zu wenig aus. Es kommt auch sehr darauf an, wie und zu welcher Tageszeit der Cortisolspiegel gemessen wurde. Leute mit Nebennierenschwäche produzieren ja oft zu viel Cortisol am Abend und in der Nacht und dafür zu wenig am Morgen und am Tag.
Das ist eines der Hauptprobleme, Ursache und Wirkung genau voneinander zu trennen. Ich unterstelle den Forschern der Studie (Cortisolspiegel, eine Seite zuvor), dass ihnen bewusst ist, dass die Cortisolspiegel im Tagesverlauf variieren (Zyklen). Und selbst wenn sie darauf nicht geachtet hätten, hoffe ich doch wenigstens, dass sie die Cortisolspiegel immer zur selben Zeit (oder zeitgleich) bestimmt haben.

Niedrige Insulinspiege begünstigen die Umwandlung von T4 in T3 nicht unbedingt, das Gegenteil ist viel eher der Fall. Deshalb sollte man mit dem KH-Anteil eventuell nicht zu tief gehen. Barnes hat all seinen Patienten unter LC Schilddrüsenhormone (u.a. auch T3) verabreicht.

Unter kh-reicher Kost ist Cortisol (u.a.) auch am "Stoffwechsel" beteiligt, ganz klar. Ich sage ja nicht, dass dann kein Cortisol mehr ausgeschüttet werden würde. Wo mehr und wo weniger (LC o. HC) ausgeschüttet wird und vor allem welche Mengen an Cortisol ideal sind kann ich nicht sagen.

Noch einmal kurz zu einer meiner Fragen. Hat jemand vielleicht eine Quelle die genauen Aufschluss darüber gibt, wieviel KH tatsächlich in Fett konvertiert werden. Das hängt meines Erachtens maßgeblich von den Glykogenspeichern ab. In einer "ausgeglichenen" Mischkost kommt man eventuell nie an den Punkt, wo diese Speicher komplett gefüllt sind, da man immer noch deutlich weniger KH isst als die Glykogenspeicher aufnehmen können. Ein Teil der KH wird ja auch unmittelbar als Energie (Brennstoff) herangezogen (Menge ist nicht unerheblich). Im Endeffekt steht damit noch weniger Glukose für die Füllung der Glykogenspeicher zur Verfügung.

Geändert von Low-Joe (23.06.2009 um 10:23 Uhr)
Mit Zitat antworten