Zitat:
Zitat von Low-Joe
Ich bin so zum Teil unter 2% PUFA/Tag. Bei einer hochfetthaltigen Ernährung ein sehr guter Wert wie ich finde.
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Unter 2% PUFAs ist ein sehr guter Wert! Viel weniger läßt sich im Rahmen einer natürlichen Ernährung nicht mehr erreichen - wie ich finde. Ich bin unter Kwasniewski bei ca. 5% - macht wie oben beschrieben ca. 10-15g PUFAs am Tag ( bei ca. 250g Fett insgesamt).
Seitdem ich Jod einnehme (25mg in Form von Lugolscher Lösung) brennt mein Stoffwechsel lichterloh. Meine morgendliche Körpertemperatur hat sich erhöht und die Frequenz des Stuhlgangs liegt mittlerweile bei 2 mal täglich. Es kommt mir vor, als hätte ich für mich das fehlende Stück in einem Puzzle gefunden. Ich warte förmlich auf einen Rückschlag, weil ich noch nicht glauben mag, daß man sich dauerhaft so gut fühlen kann.
Ich spekuliere kurz ein wenig über die Gründe:
Natürlich hat Jod Einfluß auf die Schilddrüse und auf alle anderen Körpergewebe - ich möchte aber darüberhinaus noch einmal auf die Affinität von Jod zur PUFAschen Doppelbindung hinweisen - vielleicht liegt hier ein weiterer mächtiger Wirkungsmechanismus verborgen.
Gehen wir einmal davon aus, daß PUFAs aus zwei Gründen dauerhaft schlecht für den Organismus sind.
Erstens aufgrund ihrer Instabilität durch Oxidation ihrer Doppelbindung. Die enstehenden Lipidperoxide scheinen eine Schlüsselrolle bei vielen Zivilisationskrankheiten zu spielen.
Zweitens: wegen ihrer Rolle als Signalvermittler in der inflammatorischen Kaskade - Entzündungsprozesse können ausufernd reagieren.
Jod - wenn in ausreichenden Mengen konsumiert - verbindet sich mit den instabilen Doppelbindungen der PUFAs und macht sie vielleicht somit unschädlicher, als wenn diese Doppelbindungen mit Sauerstoff gesättigt würden.
Zudem könnte ich mir vorstellen, daß die jodinierten PUFAs nicht mehr als Signalträger zu inflammatorsichen Prozessen beitragen können. Wie gesagt - die Schlüsselwörter sind: "könnte ich mir vorstellen".
Ich kann mir aber auch vorstellen, daß jodinierte PUFAs Entzündungsprozesse zu stark hemmen - wenn sie es überhaupt tun - und somit zur Krankheitsenstehung beitragen, weil die Immunantwort zu schwach wird. Spätestens wenn ich eine kürbisgroße Metastase im Bauchraum mein Eigen nenne, werde ich berichten.