Akne, Pickel, Mitesser

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Ernährung

Es gibt Skeptiker, was die Auswirkungen von Ernährung auf Akne angeht. Viele Besucher von Aknewelt.de haben aber mit Ernährungsumstellung gute Erfahrungen gemacht. Wir fragen uns wie immer: Wer hat Recht, die Forscher oder wir? Hier bekommst du alle Informationen zu einer vielversprechenden Aknemethode.
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Es gibt viele Berichte auch bei uns im Forum wo sich die Akne durch Zucker, säurereiche Nahrung, Milch, ölhaltige Nahrungsmittel etc., drastisch verschlechterte.

Der Versuch

Die einzige Möglichkeit, herauszufinden ob Ernährungsakne bei dir der Fall ist, ist ein Radikalversuch: Verzichte am besten über mehrere Wochen auf (z.B.) alles was Zucker hat. Also auf Schokolade, Kekse, alle Limonaden, Ketchup, Mayo, Pudding, Joghurts, Burger. Schaue immer auf den Zutaten-Zettel und lass alles mit Zucker RADIKAL über mehrere Wochen weg. Wenn du einmal Rückfällig wirst, war alles umsonst, weil die Akne wieder aufblüht und das Ergebnis des Tests verfälscht.

Es ist wichtig weiterzumachen, auch wenn anfänglich nichts besser zu werden scheint. Der Zucker im Blut wirkt wie ein “Nachbrenner”, d.h. die Akne blüht erst ca. 2 Tage nach dem Zuckergenuss auf. Das Abheilen der Pickel dauert jedoch Wochen. Also: Die Abheilung (und Verbesserung) des Hautbildes kann erst nach mehreren Wochen einsetzen. Keine Angst: der Versuch schadet dem Körper nicht, im Gegenteil. Durch den Genuß von z.B. Obst und Fruchtgetränken (aber bitte ohne Zuckerzusatz) etc. nimmst du genug Fruchtzucker zu dir, der aber wesentlich unschädlicher wirkt. Du wirst also keinen “Unterzucker” haben.

Hilft dir dieser Test nicht weiter, verzichte mal einige Tage auf Milchprodukte, auch Milch kann in vielen Fällen zu Akne führen. Warum kannst du hier nachlesen: [ Milch den Kühen ]

Eine gesunde Lebensweise – sei es fleischlos, vollwertig etc. ist auf JEDEN FALL eine prima Sache. Es ist gut fürs Körpergefühl, die Fitness, die Lebenserwartung usw. Aber sich eine Heilung der Akne davon zu erhoffen, ist nicht immer gerechtfertigt, da Ernährungsakne nicht auf jeden zutrifft. Ein Versuch ist´s aber auf jeden Fall wert!

Linktipp! Eine eigene Homepage zum Thema hat ein Amerikaner erstellt (komplett englisch). Er verzichtet in seinem Leben radikal auf Zuckerhaltige Lebensmittel und hat beste Erfahrungen damit gemacht- sehr lesenswert: http://www.thiele.fptoday.com/ta/acnehome.htm

Ergänzung (31.12.2002):

Gibt es jetzt erste Beweise für Ernährungsakne?
Quelle: www.netdoctor.at

Chips & Kuchen lassen Akne sprießen

Brot, Kuchen, Chips und andere typische Nahrungsmittel unserer westlichen Kultur sollen der Haut nicht besonders zuträglich sein und Akne fördern. Eine Erkrankung, die vor allem Teenager betrifft und mitunter hohen Leidensdruck erzeugt.

Diese neuen Erkenntnisse widersprechen jedoch der derzeit gängigen Lehrmeinung, der zufolge die Ernährung keinen Einfluss auf die Akne-Entstehung nehmen soll. Dr. Loren Cordain und ihre Kollegen von der Colorado State University in Fort Collins kommen auf Grund ihrer Untersuchung bei zwei von der westlichen Kultur unbeeinflussten Bevölkerungsgruppen – den Kitavan in Papua-Neuguinea und dem Jäger- und Sammlervolk der Ache in Paraguay – allerdings zu einem gegenteiligen Schluss.

Obst, Gemüse & Fisch lassen Akne kaum Chancen.

Die US-Wissenschafter berichten in der Dezember-Ausgabe der “Archives of Dermatology”, dass unter 1.200 Kitavan – davon 300 zwischen 15 und 25 Jahre – kein einziger Fall von Akne festzustellen war. Die Kitavan ernähren sich in erster Linie von Früchten, Fischen, Knollengewächsen und Kokosnüssen. Getreide und weißer Zucker stehen nur äußerst selten auf dem Speiseplan der Insulaner.

Auch bei den 115 Ache – 15 davon im Alter zwischen 15 und 25 – fanden die Forscher keine Aknefälle. Die Ernährung dieses Jäger- und Sammlervolks setzt sich hauptsächlich aus Wurzelgemüse wie etwa Maniok sowie aus Erdnüssen, Mais, Reis und Wild zusammen. Westliche Lebensmittel wie Teigwaren, Zucker oder Brot machen nur etwa acht Prozent ihrer Nahrung aus. Bereits frühere Studien haben ergeben, dass Akne in der Bevölkerung nicht-industrialisierter Länder kaum bzw. überhaupt nicht vorkommt. Dies änderte sich jedoch mit der Übernahme eines zunehmend westlichen Lebensstils.

Hoch-glykämische Kohlenhydrate als Missetäter

In westlichen Kulturen kann man Studien zufolge bei Jugendlichen von einer Verbreitung der Hauterkrankung von 79 bis 95 Prozent ausgehen. Bei zwölf Prozent der Frauen und drei Prozent der Männer bleibt die Akne auch im mittleren Alter bestehen. Genetische Faktoren spielen zwar eine Rolle, so Cordain und Kollegen, doch konnte bei Inselbewohnern des pazifischen Raums und südamerikanischen Indianern, die bereits einen westlichen Lebensstil pflegen, eine höhere Akne-Rate nachgewiesen werden.

Die Wissenschafter richteten daher ihr Augenmerk auf umweltbedingte Unterschiede, die zur Akne-Entstehung beitragen könnten. “Der wahrscheinlichste Umweltfaktor, der die hormonelle Kaskade, die zur Akne führt, auslöst, ist die Ernährung”, erklärte Cordain gegenüber Reuters Health. Hoch-glykämische Kohlenhydrate verursachen demnach exakt jene hormonellen Veränderungen, die in Verbindung mit Akne stehen. Diese Kohlenhydrate erhöhen den Blutzuckerspiegel und damit die Insulinproduktion. Durch diesen Prozess werden aber auch andere Hormone beeinflusst, die wiederum zu einer erhöhten Fettproduktion der Haut und verstopften Poren führen bzw. Bakterien gedeihen lassen, die zur Akne-Entwicklung beitragen.

Zu den hoch-glykämischen Nahrungsmitteln zählen Getreideprodukte, verschiedenste Brot- und Backwaren wie etwa Kuchen, Cracker und Chips sowie Süßigkeiten. Eine Ernährung, die auf gering-glykämischen Kohlenhydraten basiert, also viel Obst und Gemüse enthält, könnte demnach einneuer Ansatz zur Behandlung der Akne sein, schlägt Cordain vor.

Eine weitere Homepage zum Thema Ernährung und Akne betreibt Dr. Schnitzer:

“Aus meiner Sicht kann das Erleiden einer Akne bei richtigem Angehen (wie ich es auf der Seite “Akne und Pickel – Heilung von innen” schildere) in jungem Alter die Chance bieten, von der üblichen krankheitserzeugenden Kost auf eine natürliche, gesunde Ernährung umzusteigen, und damit auch vor den sonst später zu erwartenden schwerwiegenden Zivilisationsleiden geschützt zu sein: Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes, Übergewicht, Rheuma, Arthrosen, und dem ernährungsbedingten Teil der Krebserkrankungen. Gleichzeitig darf mit einer wesentlich höheren Lebenserwartung gerechnet werden.” [Mehr Infos]

forumDiskussionen im Forum:

Weitere Infos zu diesem Thema:

Weiterführende Links:

54 Kommentar(e) zu “Ernährung”


  1. AdlerWolf says:

    Ich kämpfe seit über 20 Jahren meine schwere Akneleiden!
    Alle möglichen Versuchen (Milchverzicht, Tomatenverzicht, agressive Benzol-Cremes-Behandlungen uvm.) schlagen fehl. Nichts hat sich verbessert!

    Dann vor einen Monat habe ich mich auf die LOGI-Ernährung (weitere Info: ) neugierig gemacht (da dachte ich wirklich nichst an Akne, sondern eher, daß ich etwas Gewicht abnehme).
    Nach einen Monat “logischer” Ernährung (=Kohlenhydrate deutlich reduziert (Zucker, Süßigkeiten, Brote, Nudeln, Kartoffeln (alles was Stärke haben), gleichzeitig viel Obst (liefert genug “gute” Kohlenhydrate/viel Gemüse/Nüsse/viel Eiweiß (Fisch/Fleisch) und viel Ballaststoffe) das Ergebnis:
    + Mein Gesichtshaut ist deutlich weniger fettig!
    + Mein Akne-Neubildung sind stark zurückgegangen
    + Fühle mich mein Haut wesentlich wohler und frischer
    + Keine Heißhunger auf Süßes und vermisse keine Nudeln/Brot/Zucker usw.!
    + Habe nur nach 3 Wochen 4 kg abgenommen
    + Fühle mich fitter, morgens ganz munter denn je!

    Mein Fazit: Ich habe endlich einen Weg gefunden, die ich meine Akne loswerden!
    LOGI sei Dank!

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  2. 1. @all: wenn man hier im Forum queer liest, dann fällt es auf, daß viele schon auf dem richtigen Weg sind, es aber nicht richtig einsortieren können, wieso es so sein könnte.
    Denn:
    - wenn Sprudel mit Kohlensäure und saure Lebensmittel, Essig, Alkohol, Cola etc. zu verstärkter Akne führen, dann könnte dies an einer allg. Übersäurung liegen.
    Das testet man mit Pipi-ph-Streifen aus der Apo. Drüberpinkeln und schon weiß man Bescheid.
    Ich habe mir einen ph-Tester für ein paar Teuros gekauft. Den muss man zum Lagern lediglich immer feucht halten (in etwas Wasser stellen) und weiß immer genau, wie die aktuellen Werte einzuordnen sind.
    Nach kurzer Einnahme basischer Mineraltabletten habe ich meinen ph-Wert von über 7,5 erreicht, von anfänglich 5,6 ausgehend.

    Sollte man das Gefühl haben, daß die Allergie / Akne tendenziell im Magen/Darm entstehen und man das nun mit der Säure, Zucker etc. in Einklang bringen möchte, dann ist das meiner Meinung nach:
    a) der ph-Wert zu sauer eingestellt und
    b) evtl. eine Pilzerkrankung im Darm ,welchen man mit dem Zucker oder hoch glykämischen KH´s füttert.
    Ein Heilpraktiker würde hier ein Rizol-Produkt empfehlen, wie z.b. Rizol-Kappa in Verbindung mit Algenpulver einzunehmen um die Abbauprodukte gleich im Darm zu binden.
    Im Netz gibt es viele Berichte darüber. Und nur der Fachmann bzw. Fachfrau vor Ort wird auf alle notwendigen Dinge hinweisen!

    2. @Ernährung & Sport
    Milch und hoch glykämische KH kann ein Sportler leicht verzichten, ohne auf den notwendigen Muskelaufbau unnötig lange warten zu müssen.

    Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen haben einen hohen Proteingehalt. Ist günstig herzustellen und man kann es kalt oder auch warm verzehren.
    Wenn du lieber auf Shakes etc. zurück greifen möchtest, dann gibt es Soja-, Egg-, oder Weizenproteine. Wenn man dann noch auf den Zuckergehalt achtet und nicht unbedingt die teuren Produkte aus dem Amiland zurückgreifen möchte, dann setze dich mal mit einem deutschen Produkt auseinander. Melde dich mal bei magisterfood Hr. Scheffert. Seine Jahrzehntelange Erfahrung im Nahrungsergänzungsbereich wird dir sicherlich weiterhelfen.

    Du solltest es vielleicht mit einer Hand voll Nüsse probieren. Die kann man einfach in die Hosentasche stecken und der Sättigungswert (bzgl. Fett) ist höher als viele aus bloßer Unwissenheit propagieren und sind eine super Zwischenmahlzeit neben einem Apfel oder einer Birne etc.

    Wenn Du auf KH nicht ganz verzichten möchtest, dann greif mal auf Pumpernickel Brot zurück. Das geht nicht so schnell ins Blut und der Heißhunger wird nicht so gefördert wie von Weißmehl (Thema Insulin). Achte darauf, daß es langsam gebacken wurde und nicht nur mit Zuckerkulör dunkel gefärbt wurde. Hier gibt es das günstige von Pema, das hat m. M. nach die besten Werte bzgl. Preis / Leistung.
    Milch kann man zwischenzeitlich mit Sojamilch ersetzen. Das ist 1. gut für die Umwelt und 2. ist die Auswahl z.b. von Alpro zwischenzeitlich groß genug für alle Anforderungen. Spitze bzlg. Zuckergehalt und Geschmack ist die “neue” im Kühlregal. Die “rote” haltbare ohne Zucker ist nur was für Hardcore-User.
    Und wenn man auf Tofu ausweichen möchte und das ewige gejammer vieler ausblendet, dann hat man einen super Proteinlieferanten gefunden, mit dem man mit etwas Willen eine ganze Menge anstellen kann.
    Hafermilch schmeckt wie in Wasser aufgeweichte Haferflocken und Reismilch wie das Kochwasser von Reis ohne Salz etc. Reis ist zudem ein saures Produkt.(ph-Wert im Körper)

    Achte aber auf die Nierenwerte! Zuviel Proteine können wie viele einseitige Ernährungsmuster zu gesundheitlichen Nachteilen führen. Lass es langsam angehen und stelle nicht dein ganzes Leben nur wegen ein paar Muskelfasern um, lass alles ganz allmählich in deinen Alltag einfliesen. Das endet erfahrungsgemäß sonst schnell im Stess, daraus resultiert Frust und der Trainingserfolg sinkt schnell gegen null.

    Deine KH´s bekommst Du auch über das Gemüse. Um dieses kpl. bzw. leichter verwerten zu können, dünste es oder brate es vorher an. Zucchini hat soviel KH´s, daß man es auch zum Brot backen nehmen kann…
    Verzichte nicht auf Kartoffeln. Jedoch dann nicht zuviel Fett (z.b. Chips, FriteusenPommes Bratkartoffeln, Rösti, Pürree etc.) dazu kombinieren. Die gute alte Pellkartoffel wäre vom Nährwert her die erste Wahl.
    Und verzichte morgens nicht ganz auf KH, denn sonst hat dein Hirn schnell nen Hänger. Nach 18 Uhr würde ich diese dann jedoch gen null reduzieren.

    P.S. im Bioladen gibt es eine Menge Lactose und Milchproteinfreie Produkte wie z. b. Kuchen-Backmischungen von Bauck Hof, oder Schokoaufstrich (nicht nur Zartbitter ;-) ) von Chocoreale Hazelnut BIO etc. etc.
    Die Bio-Rama ist m. E. die kostengünstigste Margerine, als Butterersatz, welche nicht total Chemie überfrachtet ist. Die Brat- und Backmagerine von Provamel bio Soya ist auch ein tolles Produkt!
    Die Soya Sahne von Alpro immer erst am Schluss zum Verfeinern nehmen und nur ganz kurz aufkochen lassen, sie neigt sonst schnell zum gerinnen.

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  3. Leider auch unter Akne. Bei mir hat es leider nichts mit der Ernährung zu tun. Bin Vegetarier und ernähre mich sehr gesund. Außerdem achte ich immer auch Hygiene. Trotzdem hat sich bei mir nichts verbessert.
    Hat jemand Erfahrung bei der Bekämpfung der Akne mit Hilfe der Pille? Hilft das wirklich?

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  4. Also ich bin mitte 30 und ich habe eine schlimme Aknehaut und ich denke Zucker und zu fettiges Essen(Fastfood & Co.)sind die Verursacher,
    ausserdem falsche Kosmetika.

    eure Tipps probiere ich aus und berichte dann wie es war…

    LG

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  1. Schlemm dich schön | Akne, Pickel, Mitesser 09 11 09

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