Tipps gegen rote Stellen und Flecken nach Pickel

Sind Pickel endlich abgeklungen, bleiben oft unschöne rote Flecken an der Stelle zurück. Mit verschiedensten Maßnahmen kann man die Hautregeneration jedoch ankurbeln und die roten Flecken verschwinden dann ganz schnell von alleine.

Natürlich würden die roten Flecken auch ohne eigenes Zutun wieder verschwinden, doch bis es so weit ist, können mehrere Wochen oder Monate ins Land gehen. Wer so lange aber nicht warten möchte, der kann verschiedenste Tricks anwenden und die Pickelflecken so ganz schnell beseitigen.

Massagen gegen rote Flecken

Als besonders hilfreich hat sich hier zum Beispiel die Lymphmassage herausgestellt. Dazu sollte man die roten Flecken sanft massieren. Dadurch lockert sich das betroffene Gewebe, die Durchblutung wird gefördert und die Massage hilft der Haut zu heilen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie nichts kostet, allerdings wirkt sie nur langfristig und man sollte die Haut täglich massieren.

Solarium gegen rote Flecken

Den roten Flecken ganz entspannt zu Leibe rücken kann man auf der Sonnenbank mittels UV-Bestrahlung. Wer es natürlicher mag, dem hilft ein Sonnenbad in der freien Natur. Durch die UV-Bestrahlung werden die Flecken gebleicht und die angrenzende Haut wird gebräunt. So sieht der Teint wieder viel gleichmäßiger aus. Zudem wird auch hier die Regeneration der Haut angeregt. Wichtig ist natürlich immer ein ausreichender Sonnenschutz, um im Freien eine übermäßge Belastung zu vermeiden. Aber gerade auch das Solarium ist nicht ungefährlich. Zu oft benutzt droht Hautalterung und Hautkrebs! Mehr Infos zu Akne und Solarium.

Hausmittel gegen rote Flecken

Wer die roten Flecken natürlich bekämpfen will, der kann auch zu Brennnesseltee und Buttermilch, Schwarzkümmelöl oder Kaktusfeigenkernöl greifen. Dies wird jeden Abend auf die entsprechenden Stellen aufgetragen und sanft einmassiert. Besonders hilfreich ist auch das Auftragen von Zinksalbe, denn Zink hilft der Entzündung beim Abheilen.

Im Handel findet man heute eine große Anzahl an Produkten, die der Regeneration der Pickelflecken helfen sollen. Hilfreich ist es auch, die beanspruchten Stellen mit Gesichtsmasken (Geheimtipp: Heilerde!) oder Peelings zu behandeln. Sogar alternative Verfahren wie Akupunktur und Kinesiologie (Heilung durch Berühren von Reflexpunkten, durch Akupressur, der Massage einer bestimmten Muskelgruppe oder durch eine spezielle Ernährungsempfehlung) können sich positiv auf die Pickelmale auswirken.

Medizinische Behandlung von roten Flecken

Will man die roten Flecken medizinisch behandeln lassen, empfiehlt sich immer der Gang zum Fachmann (Hautarzt oder Kosmetiker). Mögliche Anwendungen sind dann etwa chemische Peelings, Laserbehandlungen, Strahlenbehandlungen, Magnetfeldtherapien sowie die Mikrodermabrasion. Handelt es sich um richtige Pickelnarben, dann ist auch eine kosmetische Operation möglich. Diese Verfahren sind aber allesamt recht teuer und aufwendig.

Kosmetik, Produkte und Methoden gegen rote Stellen

Bewährt gegen Pickelmale haben sich auch Massagen mit speziellen Gels und Salben. Wirkstoffe wie Dexpanthenol (Panthenol Wundbalsam Erfahrungsberichte) oder Allantoin erhöhen die Geschmeidigkeit des Gewebes. Bestandteile wie Heparin hingegen fördern die Durchblutung. Auch hier muss man jeden Tag konsequent die betroffene Stelle behandeln, dafür kann man diese Methode bequem selbst zu Hause durchführen.

Eine Neuheit zur Behandlung von Pickelmalen ist das Narben-Reduktionspflaster. Diese Pflaster steigern laut den Herstellern die hauteigene Regeneration, da sie die Enzymtätigkeit im Narbengewebe zu steigern vermögen und so Stoffwechselprozesse in Schwung bringen. Dadurch soll sich das Narbengewebe neu strukturieren. Allerdings wurde die Wirksamkeit dieser Methode bis jetzt noch nicht wissenschaftlich bewiesen.

Fruchtsäurepeelings mindern vor allem flache Pickelmale. Durch das Peeling wird die oberste Hautschicht mittels einer hochprozentigen Glykolsäure entfernt. Diese Peelings kann man beim Hautarzt oder bei der Kosmetikerin durchführen lassen. Im Handel gibt es auch niedriger dosierte Produkte für die Anwendung zu Hause. Wichtig ist es hier, nach der Behandlung einige Tage die Sonne und das Solarium zu meiden, da die Haut dann sehr lichtempfindlich ist.

Die Dermabrasion ist ein chirurgischer Eingriff, bei der ein Fachmann die Haut mit einem speziellen Schleifgerät bearbeitet. Hierfür sind allerdings meist ein Klinikaufenthalt und eine Vollnarkose notwendig. Komplikationen können entstehen, wenn der Arzt zu viel Haut abschleift, denn dann entstehen neue Narben. Schleift er zu wenig ab, bleiben die alten Narben bestehen. Mehr Infos zu Dermabrasion.

Auch mit dem Laser kann man die roten Flecken beseitigen. Diese Laserbehandlung sollte aber nur von einem Fachmann durchgeführt werden. Hierbei wird für die jeweilige Haut die passende Lasertechnik angewendet. Auch hier können Komplikationen auftreten, die neue Narben fördern oder alte Narben verschlimmern können. Mehr Infos zu Laser.

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Die letzten Themen aus dem Akneforum:

6 Kommentare

  1. Roland sagt:

    Hallo!

    Warum steht hier nichts von Ringelblumensalbe oder Penaten-Creme? Ringelblumensalbe oder Penaten-Creme beschleunigen auch die Hautregeneration. Außerdem sind diese Mittel sehr billig. Ringelblumensalbe wirkt relativ schwach und muß täglich aufgetragen werden. Penaten-Creme wirkt sehr stark und muß anfangs aller 2 Tage aufgetragen werden. Mit Penaten-Creme hat sich die Haut schon nach 2 Tagen regeneriert. Für Menschen mit fettiger Haut sind diese Mittel allerdings nicht geeignet. Ringelblumensalbe zieht bis zu 24 Stunden nach dem Auftragen in die Haut und in die Kleidung ein, Penaten-Creme zieht sogar bis zu 48 Stunden nach dem Auftragen in die Haut und in die Kleidung ein.

    Herzliche Grüße

    Roland

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  2. vronerl sagt:

    Hallo !

    Also ich kann nur eines sagen: dran bleiben ist alles. Und wenn man nicht zu Hause ist, um sich regelmäßig welche Creme auch immer aufzutragen, sollte man mit einem kleinen Taschenspiegel – so wie meiner, den ich von einer Blogaktion von der Firma Buxmann als Werbeartikel bekommen habe und der auch noch „Diskret“ heißt – unterwegs sein und die entstandenen Flecken pflegen bzw. abdecken! Denn sind diese erstmal optisch für mich verschwunden, verschwinden diese noch schneller real durch die positive Beeinflussung der Psyche.

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  3. Rosie sagt:

    Hallo,
    nachdem ich Zineryt verwendet habe, sah man auch leicht gerötete Stellen im Gesicht.
    Ich habe dann enweder eine dünne Schicht Bepanthen Wund- und Heilsalbe draufgemacht oder Bübchen Calendula Creme …

    Auf jeden Fall sind die Rötungen leicht zurückgegangen …

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  4. iris sagt:

    moin!!! mal n tipp meinerseits:
    clearasil und konsorten kann man vergessen…alles viel zu agressiv..oft pellt die haut danach bei einigen…
    ich habe durch einen netten zufall vor jahren eine creme entdeckt die man rezeptfrei in jeder apotheke bekommt…aber eben nur in apotheken.die creme (oder wahlweise auch als gel zu bekommen)heisst : „ACTIPUR“ ich benutze die nun seit jahren (altersakne seit dem 30ten geburtstag*nervig ohne ende* ) und meine kinder (seit ihrer pupertät ,sind inzwischen beide über 20j*) die creme ist natürlich nicht billig circa 11-12 euro.aaaaaaber sehr ergiebig! und hilft! sie hilft bei akne super…oder andere hautentzündungen wie „haarwurzelentzündung“ .ich kann das nur empfehlen! ein echt verlässliches produkt…leider noch nicht so bekannt.lg

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  5. Gast sagt:

    Von Sonneneinstrahlung muss bei Pickelmalen DRINGEND ABGERATEN werden!!!! Sie werden nämlich nicht gebleicht, sondern im Gegenteil verstärken sich dadurch nur!

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  6. Jule sagt:

    Ganz genau! Durch Sonneneinstrahlung entstehen Pigmentflecken. Die roten Pickelmale verwandeln sich dann nämlich in schwarze Flecken. Deshalb IMMER mit Sonnenmilch im Gesicht an die freie Luft. Auch im Winter!

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